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Zahnersatz

Implantate

By Zahnersatz

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln die in den Kiefer inseriert werden. Sie dienen als Halt und Verankerung für einen Zahnersatz bzw. werden mit einem zahnfarbenen Aufbau versehen und imitieren den natürlichen Zahn in Funktion und Ästhetik nahezu perfekt.

Schlecht sitzende Prothesen bekommen so wieder Halt, der Patient kann so wieder lachen und ungehindert sprechen und auch wieder ungeniert essen ohne stets die Angst haben zu müssen, der Zahnersatz könnte sich lösen und er stünde plötzlich ohne Zähne da.

Der Eingriff selbst ist absolut atraumatisch und schmerzfrei, dank moderner Vorplanung und Diagnostik kann die Eingriffszeit auf ein Minimum reduziert werden und weitgehend minimalinvasiv erfolgen. Auch eventuelle Risiken können durch Verwendung von Schablonen und 3-D-Planung quasi ausgeschlossen werden.

Die postoperativen Beschwerden halten sich auch in einem absolut erträglichen Maß – Sie bekommen von uns ausreichend schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente mit bzw. verschrieben.
Wenn Sie zusätzlich etwas tun wollen um Ihre Beschwerden noch weiter zu verringern können Sie Op-begleitend Vitamine bzw. Nahrungsergänzungsmittel einnehmen – in Absprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Außerdem kann eine Physiotherapie wenige Tage nach dem operativen Eingriff für Kiefergelenk, Nacken und Schulter sowie eine Lymphdrainage Gutes bewirken…

Das Implantat wird dann in Ruhe 3- 4 Monate einheilen, bevor es schließlich freigelegt wird, die Situation abgescannt wird und der Zahntechniker darauf basierend die entsprechende Zahnkrone bzw. Versorgung herstellt.

Aber auch eine Zahnsanierung, Implantatinsertion und sofortiger bzw. sehr zeitnaher Versorgung mit neuen eigenen Zähnen ist möglich.

Zahnersatz

By Zahnersatz

Ein Zahn ist mehr als ein „totes“ Gebilde“, das man mit irgendwelchen Stoffen vollstopfen kann und dann wird es schon Ruhe geben… Ein Zahn ist vielmehr Teil unseres Gesamtorganismus, der über sehr komplizierte und komplexe Strukturen mit ihm in Verbindung und im Informationsaustausch steht. Es gibt in keinem anderen Bereich so viele Nerven und andere Informationsübertragungswege wie im Kopf- und Nackenbereich. So nehmen wir bereits Höhenveränderungen von einem hundertstel Millimeter als störend und auf Dauer unerträglich wahr. Nirgendwo sonst durchziehen alle Meridiane unseren Körper.

Der Zahn übt bei physiologischer Belastung einen stimulierenden Reiz auf die umgebenden Strukturen (Knochen, Zahnhalteapparat) aus – so er fehlt wird der Knochen und das umgebende Gewebe relativ schnell abgebaut (ähnlich den Muskeln unter einem Gips, wenn man sich den Arm gebrochen hat und der Gips dann nach 6 Wochen wieder entfernt wird).

Bei Zahnschäden werden diese nicht nur direkt an die umgebenden Strukturen übertragen, sondern mittels Trigger- und anderen Mechanismen im Sinne eines Herdgeschehens oder eine odontogenen Störung auch in weiter entfernt gelegene Körperregionen. Es ist unser oberstes Gebot, einen Zahn in seiner Funktion zu erhalten und ihn ggf. wieder aufzubauen.

Auf der anderen Seite gibt es auch Grenzen für einen Zahnerhalt – da eine fortschreitende Entzündung auch zu einem Knochenverlust und massiven Entzündungen im Körper führt. Dann sollte der Zahn rechtzeitig entfernt werden und so möglich möglichst frühzeitig und funktionell wieder durch ein Implantat ersetzt werden.

So kann der vorhandene Knochen und das umgebende Weichgewebe auf Dauer erhalten werden und aufwändiger Knochenaufbau, um später ein Implantat doch noch möglich zu machen, umgangen werden. Kommt es zum Verlust mehrere Zähne, so sollte die Zahnreihe ebenso wieder aufgebaut werden – um Zahnwanderungen, Kippungen und einseitiges Kauen mit den sich daraus ergebenden Langzeitschäden (auch für das Kiefergelenk sowie für Schulter und Nacken) zu verhindern.