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Jessica Westermann

Anamnese

By Pflege

Vor jeder Behandlung steht das Gespräch zwischen Ihnen als Patient und uns als Team. Vorab versuchen wir zu ermitteln, was Sie zu uns führt, unter welchen Beschwerden sie leiden und welche Wünsche sie als Patient haben. Wir nehmen uns dafür Zeit und versuchen herauszufinden, ob z.B. allgemeine Erkrankungen Auswirkungen auf Ihre Zahngesundheit haben könnten.

Eine Untersuchung der umgebenden Körperregionen wie Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Hals-/Nackenbereicht gehören für uns zu einer klinischen Untersuchung ebenso dazu wie der Austausch mit dem behandelnden Hausarzt bzw. Facharzt.

Gerade bei Kiefergelenksbeschwerden ist es sehr wichtig mit einem in diesem Bereich erfahrenen Therapeuten (Physiotherapeut, Craniosacraltherapeuten und/oder Osteopathen) zusammen zu arbeiten und Änderungen im Kausystem auch nachkontrollieren zu lassen.

Jahrzehntelange Fehlhaltungen und Fehlbeanspruchungen des Körpers können nicht die Haltung und Statik verändern und damit auch die Bisssituation.

Prophylaxe

By Pflege

Mittels spezieller Geräte und Diagnostik (Lupenbrille, spezielle Kaltlichtsonden sowie Fluoreszenzlicht) untersuchen wir Zahn für Zahn und versuchen, bereits kleinste Zahnschädigungen möglichst frühzeitig aufzuspüren. Digitales Röntgen in Verbindung mit modernster Technologie ermöglichen es die Strahlung auf ein Minimum zu reduzieren und ggf. auch dreidimensionale Bilder zu erzeugen.

Durch eine zahnschonende und minimalinvasive Vorgehensweise wird der Zahn gesäubert, von Karies befreit und wieder aufgebaut.

Der beste Zahnerhalt besteht jedoch darin, Schäden an Ihren Zähnen erst gar nicht entstehen zu lassen. Dazu gehört eine gründliche Reinigung Ihrer Zähne bei uns in der Praxis ebenso wie Tipps und Anregungen wie Sie zu Hause Ihre Zähne optimal pflegen und gesund erhalten können. Wir beraten Sie auch welche Hilfsmittel zur Zahnreinigung für Sie persönlich am geeignetsten sind und welche Ernährungsfehler Sie vermeiden sollten, um Ihre Zähne dauerhalft zu erhalten.

Abgestimmt auf Ihre persönliche Zahnsituation sollten die Zähne sowie der gesamt Kieferbereich 2 x pro Jahr (bei erhöhter Anfälligkeit für Zahnerkrankungen oder besonderer Lebenssituation auch öfters) gründlich untersucht werden um Zahnschädigungen möglichst im Anfangsstadium aufzuspüren und zu beseitigen

Zahnerhalt

By Pflege

Ist es bereits zu einer Schädigung des Zahnes gekommen, so versuchen wir ihn von Karies zu befreien, zu säubern, und wieder aufzubauen. Wir versuchen dies möglichst zahnschonend zu tun, unter Verwendung einer Lupenbrille und Abdeckung des Nerven, um ihn in seiner Funktion Versorgung durch das eigene Nerven- und Blutsystem zu erhalten.

Bei zu starker Schädigung kann es sein, dass eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden muss. Hier ist es immens wichtig, dies unter ausreichend desinfizierender Spüllösung und Verwendung spezieller Instrumente so gründlich zu tun, so dass eine weitestgehende Eliminierung der Bakterien gewährleistet wird.

Anschließend wird der Zahn aufwändig wieder aufgebaut und ggf. mit einer Zahnkrone versehen um einen langfristigen Erhalt zu sichern.

Aber Bakterien können auch zu einer Schädigung des Zahnhalteapparates führen. Dann kommt es zu einem Zahnfleisch- und Knochenrückgang und – unbehandelt – schließlich zu einer Zahnlockerung und einem Zahnverlust. Dazu mehr im Themenbereich Parodontitis.

Minimalinvasive Zahnmedizin

By Zahnmedizin

Egal was wir tun – wir hinterlassen Spuren…
Daher ist es uns sehr wichtig, möglichst zahn- und gewebeschonend vorzugehen. Dies setzt gewisse Hilfsmittel voraus: Lupenbrille, spezielles Licht – um auch die verborgenen Stellen klar sehen zu können, und besonders grazile Instrumente und Aufsätze. Ein spezielles Fluoreszenzlicht sowie unsere Kaltlichtsonde hilft, Karies bereits im Anfangsstadium aufzuspüren; Anfärben der Karies zeigt, ob wir sie vollständig entfernt haben. Hochmoderne und gut bioverträgliche Kunststoffe helfen, Zähne so substanzschonend und langlebig wieder aufzubauen wie möglich; ihre spezielle Verarbeitung ist optimal auf die jeweilige Verwendung des Kunststoffes abgestimmt. Besonders grazile und feine Diamanten sowie spezielle Ultraschallaufsätze ermöglichen eine substanzschonende Vorgehensweise – sowohl am Zahn, als auch bei operativen Eingriffen. Eine 3D-Vorplanung vor dem eigentlichen Eingriff und ggf. die Verwendung von speziellen Schablonen ermöglicht eine besonders effektive und dabei schonende operative Vorgehensweise und vermeidet die Schädigung benachbarter Strukturen wie Nerven etc. Außerdem kann das vorhandene Knochenangebot so optimal ausgenutzt werden und komplizierte Operationen zur Auflagerung von zusätzlichem Knochen oftmals vermieden werden. Die Verwendung von Mini-Implantaten macht es auch bei geringem Knochenangebot meist noch möglich, einen Zahnersatz im Mund zu befestigen. Eine spezielle Herangehensweise (schräg gesetzte Implantate, „All on 4, all on six“) ermöglicht auch bei schwierigen Knochenverhältnissen noch, die künstlichen Zähne im Mund zu fixieren. Eine strategische Abstützung unter Verwendung ganz kurzer Implantate reicht oftmals aus um einen vorhandenen Zahnersatz im Mund wieder voll zu integrieren. Bei stark atrophiertem Kieferkamm ermöglichen individuell gefräste Blöcke, die mittels 3D-Diagnostik vorab geplant werden und dann intraoperativ eingebracht werden, maximale Regeneration bei minimalem Trauma. Unser Tätigkeitsfeld geht weit über das einer „normalen“ Zahnarztpraxis hinaus – ggf. arbeiten wir auch mit Spezialisten zusammen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Parodontitis

By Zahnmedizin

Unter Parodontitis versteht man eine Entzündung des Zahnhalteapparates, des Parodonts. Diese wird meist durch Bakterien verursacht – die Entzündungsreaktion ist die Antwort des Körpers darauf sich zu schützen. Manchmal kommt es aber auch aufgrund einer Überreaktion des Körpers – z.B. bei Allergien oder Unverträglichkeiten aber auch bei einer gestörten Immunabwehr – zu einer Parodontitis.

Es können auf der einen Seite allgemeine Erkrankungen eine Parodontitis bedingen und negativ beeinflussen, auf der anderen Seite kann eine Parodontitis sich sehr negativ auf den Allgemeinzustand auswirken. So konnte ein direkter Zusammenhang zwischen erhöhtem Herzinfarktrisiko, Entzündungen im Körper und sogar Schwangerschaftskomplikationen nachgewiesen werden.

Wichtig ist auch hier die Parodontitis möglichst frühzeitig zu erkennen und zu therapieren. Auf jeden Fall müssen zuerst sämtliche Ablagerungen und Konkremente von der Zahnoberfläche entfernt werden da diese Millionen von Bakterien enthalten und zu einer vermehrten Immunreaktion führen. Dies erfolgt im Rahmen einer gründlichen Zahnreinigung und – bei fortgeschritteneren Fällen, einer gezielten Parodontitistherapie.

Dabei können auch die Bakterien untersucht werden und auf Untergruppen, Aggresivität und Prognose der Parodontitis hin bestimmt werden und dabei auch das individuelle Parodontitisrisiko sowie die Immunkonstitution untersucht werden.

Eine weiterreichende Therapie mittels Laser oder spezieller Medikamententräger sowie ggf. auch eine – speziell auf die vorhandenen Bakterien abgestimmte – Antibiotikatherapie kann sinnvoll sein.

Implantate

By Zahnersatz

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln die in den Kiefer inseriert werden. Sie dienen als Halt und Verankerung für einen Zahnersatz bzw. werden mit einem zahnfarbenen Aufbau versehen und imitieren den natürlichen Zahn in Funktion und Ästhetik nahezu perfekt.

Schlecht sitzende Prothesen bekommen so wieder Halt, der Patient kann so wieder lachen und ungehindert sprechen und auch wieder ungeniert essen ohne stets die Angst haben zu müssen, der Zahnersatz könnte sich lösen und er stünde plötzlich ohne Zähne da.

Der Eingriff selbst ist absolut atraumatisch und schmerzfrei, dank moderner Vorplanung und Diagnostik kann die Eingriffszeit auf ein Minimum reduziert werden und weitgehend minimalinvasiv erfolgen. Auch eventuelle Risiken können durch Verwendung von Schablonen und 3-D-Planung quasi ausgeschlossen werden.

Die postoperativen Beschwerden halten sich auch in einem absolut erträglichen Maß – Sie bekommen von uns ausreichend schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente mit bzw. verschrieben.
Wenn Sie zusätzlich etwas tun wollen um Ihre Beschwerden noch weiter zu verringern können Sie Op-begleitend Vitamine bzw. Nahrungsergänzungsmittel einnehmen – in Absprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Außerdem kann eine Physiotherapie wenige Tage nach dem operativen Eingriff für Kiefergelenk, Nacken und Schulter sowie eine Lymphdrainage Gutes bewirken…

Das Implantat wird dann in Ruhe 3- 4 Monate einheilen, bevor es schließlich freigelegt wird, die Situation abgescannt wird und der Zahntechniker darauf basierend die entsprechende Zahnkrone bzw. Versorgung herstellt.

Aber auch eine Zahnsanierung, Implantatinsertion und sofortiger bzw. sehr zeitnaher Versorgung mit neuen eigenen Zähnen ist möglich.

Zahnersatz

By Zahnersatz

Ein Zahn ist mehr als ein „totes“ Gebilde“, das man mit irgendwelchen Stoffen vollstopfen kann und dann wird es schon Ruhe geben… Ein Zahn ist vielmehr Teil unseres Gesamtorganismus, der über sehr komplizierte und komplexe Strukturen mit ihm in Verbindung und im Informationsaustausch steht. Es gibt in keinem anderen Bereich so viele Nerven und andere Informationsübertragungswege wie im Kopf- und Nackenbereich. So nehmen wir bereits Höhenveränderungen von einem hundertstel Millimeter als störend und auf Dauer unerträglich wahr. Nirgendwo sonst durchziehen alle Meridiane unseren Körper.

Der Zahn übt bei physiologischer Belastung einen stimulierenden Reiz auf die umgebenden Strukturen (Knochen, Zahnhalteapparat) aus – so er fehlt wird der Knochen und das umgebende Gewebe relativ schnell abgebaut (ähnlich den Muskeln unter einem Gips, wenn man sich den Arm gebrochen hat und der Gips dann nach 6 Wochen wieder entfernt wird).

Bei Zahnschäden werden diese nicht nur direkt an die umgebenden Strukturen übertragen, sondern mittels Trigger- und anderen Mechanismen im Sinne eines Herdgeschehens oder eine odontogenen Störung auch in weiter entfernt gelegene Körperregionen. Es ist unser oberstes Gebot, einen Zahn in seiner Funktion zu erhalten und ihn ggf. wieder aufzubauen.

Auf der anderen Seite gibt es auch Grenzen für einen Zahnerhalt – da eine fortschreitende Entzündung auch zu einem Knochenverlust und massiven Entzündungen im Körper führt. Dann sollte der Zahn rechtzeitig entfernt werden und so möglich möglichst frühzeitig und funktionell wieder durch ein Implantat ersetzt werden.

So kann der vorhandene Knochen und das umgebende Weichgewebe auf Dauer erhalten werden und aufwändiger Knochenaufbau, um später ein Implantat doch noch möglich zu machen, umgangen werden. Kommt es zum Verlust mehrere Zähne, so sollte die Zahnreihe ebenso wieder aufgebaut werden – um Zahnwanderungen, Kippungen und einseitiges Kauen mit den sich daraus ergebenden Langzeitschäden (auch für das Kiefergelenk sowie für Schulter und Nacken) zu verhindern.

Angstprävention

By Wissenswertes

Dentalphobie

–  Was ist das, wo kommt sie her und wie kann ich sie überwinden?

Sie sind nicht alleine! Jeder Zehnte leidet unter der sogenannten Dentalphobie (Zahnarztangst). Wir erklären Ihnen wie Dentalphobie entsteht, wie Sie diese frühzeitig erkennen und wie Sie die Angst vor Zahnarztbesuchen für immer überwinden können.

Wir erklären Ihnen wie Dentalphobie entsteht, wie Sie diese frühzeitig erkennen und wie Sie die Angst vor Zahnarztbesuchen für immer überwinden können.

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Wie entsteht Dentalphobie?

Die häufigste Ursache sind negative durchlebte Erfahrungen beim Zahnarzt, meist bereits in der Kindheit entstanden. „Indianer kennen keinen Schmerz.“, „Jetzt reiß Dich doch mal zusammen!“ bis hin zum Festhalten des schreienden Kindes am Behandlungsstuhl haben oftmals tiefe Wunden und Traumata hinterlassen, die im Erwachsenenalter dazu geführt haben den Zahnarzt zu meiden.
Da in den vergangenen Jahren bereits Behandlungsbedarf bestand, ist über die Jahre der Zahnzustand nicht gerade besser geworden…zumal dann persönliche und berufliche Veränderungen gerne als Grund herangeholt worden sind, den Zahnarztbesuch zu verschieben..
Hinzu kommt oftmals eine Abwendung gegenüber den eigenen Zähnen und der optimalen Zahnpflege. Da sich im Laufe der Jahre weitere Löcher oder gar Zahnverlust entstanden sind, schämt sich der Betroffene dann auch noch. Mal abgesehen von den vermeintlich hohen Kosten, die eine Zahnsanierung mit sich bringen würde.
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Welche Folgen kann eine Dentalphobie haben?

Der Betroffene schämt sich zunehmend für seine vermeintlich selbst verschuldete und andersartige Situation und verharrt zunehmend in einer Art „Totenstarre“, die sich auf seine Zahngesundheit auswirkt. "Am besten gar nicht darüber reden und vor allem nicht den Mund aufmachen – man könnte ja die Zahnschäden sehen…oder eventuell auch riechen…"
Daher vermeiden Betroffene oftmals die eigenen Zähne zu zeigen, den Mund weit zu öffnen, Vermeiden zu lachen, offen zu reden – bis hin zur Vermeidung, den Mund überhaupt zu öffnen. Zudem ziehen sich die Betroffenen immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurück und meiden zukünftig eingehende Partnerschaften.
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Wir kann ich meine Zahnarztangst überwinden?

Zu allererst sei gesagt, dass die Gründe für diese Angst ja nicht bei einem selbst liegen, sondern meist von außen verursacht wurden. Die Gründe kann man vielleicht noch herholen und dann bei einem anstehenden Zahnarztbesuch vorerst ansprechen und klar herausarbeiten, dass dies so nie wieder passieren darf und wird. Und das ist machbar. Garantiert.
Übrigens: Sie sind da nicht allein und nicht der einzige, dem ein derartiges Trauma widerfahren ist…Das war damals (in vielen Fällen) so…Aber nicht mehr heute!!
Und: Die finanziellen Folgen sind stemmbar. Zum einen zahlt die Krankenversicherung (nicht alles, aber vieles), die Kosten sind meist niedriger als gedacht und über Finanzierungssysteme in fast jedem Fall durchführbar. Sie werden über etwaige Folgen vorab informiert – es wird keine bösen Überraschungen im Nachhinein geben. Für aufwändigere Behandlungen wird vorab ein exakter Heil- und Kostenplan erstellt.
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Wie können wir Sie dabei bestmöglich unterstützen?

Bevor wir irgendetwas an Ihnen machen steht ein ausführliches Erstgespräch, in dem Sie uns Ihre Erfahrungen, Wünsche und Erfahrungen schildern. Sie können uns diese auch gerne vorab als Email zukommen lassen. Dann verschaffen wir uns einen Überblick ohne überhaupt zu „Bohren“ oder sonst einen Eingriff vorzunehmen. Wir benutzen anfangs lediglich zwei Mundspiegel und schauen nach.
Wir haben an der Decke einen Fernseher, der Ihnen schöne Bilder, Filme bzw. Ideen und Inspirationen schenkt. Gerne könne Sie auch Ihre eigene Musik auf dem Handy hören – zur Ablenkung, aber auch um die Zeit beim Zahnarzt zu versüßen. Sollten Sie keine Kopfhörer dabei haben, können wir Ihnen auch gerne welche zur Verfügung stellen.
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Welche Methoden verwenden wir?

Das wichtigste ist Vertrauen aufzubauen. Vor allem nach den doch meist negativen Erfahrungen im persönlichen Vorfeld. Wichtigste Grundlage dafür ist ein ausführliches Kennenlerngespräch.
Jeder einzelne Behandlungsschritt, die Kosten und die Durchführung werden vorab mit Ihnen in Ruhe besprochen. Vor allem werden Fragen geklärt bei eventuell zu erwartenden Problemen oder Schmerzen bzw. anderen Komplikationen. Diese sind jedoch handhabbar. Durch entsprechende Vormedikation, sichere Betäubung beim Eingriff (inklusive Vorbetäubung, sodass Sie die eigentliche Betäubung erst gar nicht spüren…(und ich verrate Ihnen an dieser Stelle, dass ich selbst der größte „Spritzen-Angsthase“ bin – also können Sie sich darauf verlassen, dass ich alles Erdenkbare tue, um diesen Eingriff so wenig unangenehm zu machen wie es nur irgendwie möglich ist) und entsprechende Nachsorge. Da gibt es einige Möglichkeiten, die wir voll ausschöpfen können (inklusive Begleittherapie). Gerne besprechen wir das vorab detailliert und individuell und gehen zu jeder Zeit auf Ihre persönlichen Anliegen, Wünsche und Ängste ein.

Materialunverträglichkeiten

By Wissenswertes

Immer mehr Menschen leiden unter Allergien bzw. Unverträglichkeiten. Dies liegt zum einen an den immer stärkeren Umweltbelastungen und Giftstoffen, die wir täglich in uns aufnehmen. Die komplexen Zusammensetzungen vor allem fabrikmäßig hergestellter Nahrungsmittel verstärken diesen Zusammenhang leider immer mehr – hinzu kommen die Zusätze in vielen Fertigprodukten und die Beimengung von Stoffen, die wir in diesen Produkten oftmals gar nicht vermuten würden.

Eine weitere Belastung, die nicht zu unterschätzen ist, sind Elektrosmog und Stress, dem wir zunehmend ausgesetzt sind und die die Kompensationsfähigkeiten unseres Körpers und die Regenerationsfähigkeiten fast rund um die Uhr belasten. Der Körper kann vieles nicht mehr einfach so wegstecken, wie er das vielleicht noch vor Jahren vermocht hat.

So kommt es auch in fortgeschrittenem Alter zu Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln, Nahrungsbestandteilen oder künstlich hergestellten Substanzen. Heuschnupfen oder Neurodermitis sind nur ein Aspekt dieser Symptomatik. Histaminintoleranz, Reizdarm, bis hin zu „Morbus Crohn“ sind mittlerweile leider im alltäglichen Sprachgebrauch angekommen.

Was leider noch nicht so richtig angekommen ist ist der Zusammenhang zwischen Zahnmedizin und Allgemeinmedizin, zwischen Problemen im Mundbereich und Entzündungen im Darm, zwischen zahnärztlichen Eingriffen und dem Gesamtorganismus. 85% der Immunabwehr des menschlichen Körpers passiert im Darm, daher sollte bei Entzündungen im Mundraum wie z.B. einer fortschreitenden Parodontitis auch an die Weiterführung dieses Organes in anderen Körperbereichen gedacht wird, denn die Schleimhaut setzt sich ja weitestgehend unverändert fort und die Probleme und Themen damit auch…

Umgekehrt hinterlassen wir mit dem was wir tun Spuren im Gesamtorganismus – 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr und das über viele Jahre und Jahrzehnte. Und nicht nur beim Kauen, sondern auch unbewusst in der Nacht. Bei jedem Kauen, Pressen, Knirschen der Zähne. Und die mikrofeinen Abriebspuren landen über die Speiseröhre im Darm, wo sie zu einer Immunreaktion führen können.
Die Wahl der Füllungsmaterialien bzw. der Kronen, Implantate und anderer Fremdkörper in unserem Mund (kieferorthopädische Apparaturen, Zahnersatz, Schienen etc.) sollte daher möglichst bioverträglich erfolgen. Aus langjähriger Erfahrung heraus. Oder noch besser: individuell ausgetestet.

Mittels LTT-Test (Lymphozyten Transformations Test) – der einzigen wissenschaftlich anerkannten Testmethode mit der sämtliche zu verwendenden zahnärztliche Materialien vorab auf ihre Verträglichkeit im Körper des Patienten ausgetestet werden können.

Kiefergelenksbeschwerden

By Zahnmedizin

Kiefergelenksbeschwerden können viele Ursachen haben. Verspannungen im Hals-/Nacken/Schulter-bereich wirken sich ebenso auf die Muskulatur und den Faszienbereich des Kopfes aus wie Fehlhaltungen, die sich oftmals über den gesamten Körper erstrecken und fortsetzen können. Durch einseitige Muskelbeanspruchung und verdrehte Sitzhaltung, wie es in unserem Büroalltag fast schon üblich geworden ist, kommt es zu Verkürzungen und Hypertonus einzelner Muskelregionen, die sich eben auf den gesamten Organismus und auch auf den Bereich der Muskulatur im Kopf- und Nackenbereich auswirken.
Es spielen also Beschwerden und Dysbalancen anderer Körperregionen ebenso in den Bereich des Behandlunsgsspektrums des Zahnarztes hinein wie wir als Zahnarzt positive wie negative Auswirkungen auf den gesamten Haltungsapparat ausüben.

Vereinfacht ausgedrückt erfolgt die dreidimensionale Abstützung des Kauapparates über die Zähne, das Kiefergelenk und die umgebenden Muskeln und Faszien. Zahnkippungen oder Fehlstellungen der Zähne, Zahnverlust sowie eine Abrasion der Kauflächen über die Jahre führen zu einem Absinken der Kauhöhe. Somit wird das Kiefergelenk überbeansprucht und muss den Kaudruck vermehrt aufnehmen, was zu dauerhaften Beschwerden bis hin zu Entzündungen führen kann.

Das „Fass“ läuft über die Jahre voll; die Beschwerden können lange kompensiert werden, aber irgendwann werden Sie sehr massiv und dann auch nicht mehr so schnell wegzubekommen…

Zuallererst muss die akute Schmerzsituation angegangen werden, dann die Stützzone wieder aufgebaut werden und die Überbelastung herausgenommen werden. Dies muss dann ggf. nachkorrigiert werden und langfristig stabilisiert werden.

Wichtig ist daher eine umfassende klinische Untersuchung. Ein Austausch mit den Sie behandelnden Kollegen und ggf. Hinzuziehen eines erfahrenen Co-Therapeuten. Dies ist vor allem bei umfangreicheren Sanierungen und vor allem bei bereits vorhandenen Beschwerden unabdingbar.